Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, mit wem oder was Sie sich Ihre Atemluft teilen?
 
Krankmacher Raumluft
Befinden wir uns in geschlossenen Räume, sind wir vor Wind, Wetter und unangenehmen Temperaturen geschützt. Aber statt einer frischen natürlichen Briese atmen wir dafür nun Innenraumluft.
In den vergangenen Jahren haben die Erkrankungen wie Asthma bronchiale, Rhinitis, Conjunctivitis allergica ... und damit Allergien dramatisch zugenommen.
Atemluft ist unser wichtigstes Lebensmittel - aber gutes Design und Statussymbole sind vielen von uns dann doch wichtiger!
Bei der Ursachenforschung wird schadstoffbelastete Atemluft in Gebäuden immer häufiger als Krankmacher identifiziert. Trotzdem orientiert sich unsere Vorstellung von Wohnraumqualität immer noch eher am Design. Über die mangelnde Qualität der Raumluft machen sich dagegen nur wenige Menschen Sorgen.
 
“Was ich nicht weiß - macht mich nicht heiß!” Aber vielleicht krank!
Fragt sich nun: Was ist da drin in unserer Luft. Was atmen wir da eigentlich ein, bei uns zu Hause, im Büro, im Hotel, in Geschäften, in Kinos, bei Freunden, in Restaurants, in Schulräumen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in unseren Autos ....
 
Unsichtbarer Schadstoffcocktail
Die Atemluft in Gebäuden beeinflussen wir z. B. durch die verwendeten Baumaterialien und die Einrichtung und Nutzung der Räume. Aber wer weiß schon, ob er sich gerade in einem Raum aufhält, der statt gesunder Atemluft einen gefährlichen Atemluft-Cocktail z. B. aus
  • Ausdünstungen von Holzschutzmittel in Holzbauteilen, 
  • Polyaromatische Kohlenwasserstoffen (PAK) in Klebern oder Estrichen, 
  • Formaldehyd in Deckenverkleidungen,
  • Lösemittel in Farben, Lacken, Klebern und 
  • versteckte Schimmelpilzbelastungen z. B. in der Trittschalldämmebene von Fußböden
  • ...
bietet. Dazu kommen Fragen nach Schadstoffen auf die wir leichter Antworten finden:
  • Wo wurden seit Erfindung von Bauschaum eigentlich noch Türen und Fenster klassisch also schadstoffarm durch Verschrauben montiert? 
  • Wer hat nicht irgendwo kleinere oder größere Mengen PVC und damit letztlich riskante Weichmacher im Gebäude verbaut oder seiner Einrichtung, vielleicht arglos und unwissentlich, hinzugefügt?
  • Und wie halten wir es mit den inzwischen zahllosen elektrischen und elektronischen Geräten, ausgerüstet mit Flammschutzmitteln, mit denen wir uns bisher arglos und unbewusst die Atemluft teilen? 
  • ... 
 
Unsichtbare Stäube
Nicht vergessen werden dürfen in diesem Zusammenhang, die Stäube, die wir selbst durch die Benutzung von Kleidungsstücken, Bodenbelägen, Geräten, Möbeln u. s. w. durch feinsten Materialabrieb erzeugen und natürlich dann auch irgendwann einatmen. Mit Hilfe von Staubsaugern ohne HEPA -Filter gelingt es den meisten von uns schließlich den ungefährlichen groben Staub einzusammeln, während wir gefährliche lungengängige Partikel aufwirbeln, so dass wir sie anschließend noch besser einatmen können.
 
Unsichtbare Keime
Als wäre das alles nicht schon genug, tragen wir selbst und die anderen Benutzer der Räume mit denen wir uns die Atemluft teilen dazu bei, dass Krankheitserreger wie Viren und Bakterien und unser Stoffwechselprodukt Kohlenstoffdioxid u. v. m. durch Ausatmen, Husten oder Niesen in die Luft gelangen.
Und dann wäre da noch das eine oder andere Haustier, dass seine Atemluft natürlich auch wieder ausatmet ...
... und wenn uns unser Raumluft-Cocktail mal wieder so richtig stinkt, verwenden manche Zeitgenossen auch noch Raumluftdeodorants.
Übrigens diese Liste von Atemluftanteilen, die die Gesundheit gefährden,  ist mit Sicherheit nicht vollständig!
 
Wenn Sie jetzt denken: “Ist ja ekelhaft...!
Hier gibt es die Alternative: Versuchen Sie schadstoffarmes Wohnen. Leisten Sie sich Raumluftqualität, Innenraumhygiene und damit mehr Lebensqualität!
 
Schadstoffarmes Wohnen
1. Schritt: Lüften Sie regelmäßig und in kurzen Abständen und möglich effizient, das heißt energiesparend und wirkungsvoll, denn Lüften vermindert in der Regel die Konzentrationen von Schadstoffen in Innenräumen
2. Schritt: Informationen sammeln und sich in den eigenen Räumen genauer umsehen.
3. Schritt: Bei begründetem Verdacht: Oberflächen und Hohlräume auf verdeckten Schimmel hin inspizieren, die Wirksamkeit des Lüften prüfen und Messungen durchführen.
4. Schritt: Kontaktieren Sie Ihren professionellen Energieberater:
 
Wichtig!
Ist ein Austausch von mehr als 1/3 der vorhandenen Fenster in einem Ein- oder Mehrfamilienhaus geplant, so muss nach DIN 1946-6 „Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung“ und EneV 2014 §6 „Dichtheit und Mindestluftwechsel“ ein Lüftungskonzept bzw. eine Lüftungsberechnung erstellt werden.
 
 

Effizienzhaus-Experte Bernhard Schneider

 

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Bernhard Schneider

Sachverständiger Gebäude – Energie

 

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